Straßeninfrastruktur: Arbeitsprogramm für das Jahr 2026

05.02.2026

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Kenntnisnahme (29.01.26) im Ausschuss für Verkehr und Mobilität: Arbeitsprogramm Straßeninfrastruktur 2026
  • Geplante Maßnahmen 2026: Erneuerung von 13 Hauptverkehrsstraßen- und 33 Nebenstraßenabschnitten, 44 neue Ampelanlagen, 27 Bussteigkanten, 29 Straßenplanungsprojekte.
  • Rückblick 2025: Beginn von 10 Hauptstraßen- und 14 Nebenstraßenmaßnahmen, 22 Ampelanlagenprojekten

Blick zurück: Welche Maßnahmen wurden 2025 umgesetzt?

Im Jahr 2025 konnten viele geplante Straßenbaumaßnahmen begonnen oder abgeschlossen werden. Im Hauptverkehrsstraßennetz wurden zehn begonnen, vier weitere verzögern sich und starten voraussichtlich im ersten Quartal 2026: etwa an der Zeunerstraße und der Bochumer Landstraße. Auch die Stoppenberger Straße und die Heiligenhauser Straße - / Ringsstraße konnten im vergangenen Jahr noch nicht beginnen.

Im Bereich der Lichtsignalanlagen wurden 22 geplanten Erneuerungen begonnen und davon 13 bereits abgeschlossen. Beim barrierefreien Umbau der Bussteige wurden 18 der geplanten Maßnahmen begonnen, während zwölf weitere sich verzögerten. Die geplanten Erneuerungen im Nebenstraßennetz konnte weitgehend abgeschlossen werden.

Welche Maßnahmen sind 2026 geplant?

Im Jahr 2026 sind insgesamt 13 Baumaßnahmen im Hauptverkehrsstraßennetz vorgesehen, darunter mehrere fortlaufende Projekte aus 2024 und 2025, die in das neue Jahr hineinreichen. Unter den Projekten befinden sich wichtige Erneuerungen und zwei Großprojekte, die bis Ende 2026 abgeschlossen werden sollen: der Straßenbau im Zuge der CITYBAHN zwischen Betriebshof Stadtmitte und Hans-Böckler-Straße und der Ausbau der Wittekindstraße.

Das Gesamtvolumen der 2026 beginnenden Maßnahmen beträgt rund 33 Millionen Euro. Im Nebenstraßennetz sollen 33 Straßenabschnitte erneuert werden – u.a. als reine Fahrbahndeckenerneuerung. Die Kosten hierfür liegen bei insgesamt rund 20 Millionen Euro. Beispiele für die Maßnahmen im Nebenstraßennetz sind die Sanierung der Lindenallee im Stadtkern, des Giebelplatzes auf der Margarethenhöhe oder der Jahnstraße im Zuge der Realisierung des Quartiers der Generation in Bochold.

Neben den 14 im Bau befindlichen Ampelanlagen ist für 2026 der Baubeginn von 30 weiteren Anlagen für insgesamt rund 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Elf dieser Anlagen stehen beispielsweise im Zusammenhang mit der CITYBAHN bzw. der Bahnhofstangente, acht dienen der Beschleunigung der Straßenbahnen der Linien 101/106 und fünf Anlagen werden aufgrund technischer Anpassungen erneuert. Das Amt für Straßen und Verkehr plant für 2026 den Baubeginn für insgesamt 27 barrierefreie Steige, darunter acht aus dem Vorjahr verzögerte Maßnahmen. Das voraussichtliche Finanzvolumen beträgt rund 2 Millionen Euro.

Darüber hinaus sind für 2026 Planbeschlüsse für 29 weitere Maßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören unter anderem die Altenessener Straße, die Wuppertaler Straße oder der Haumannplatz. Alle Informationen zu den abgeschlossenen, in Bau befindlichen und geplanten Maßnahmen finden Interessierte im RatsInformationsSystem der Stadt Essen .

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