1.000-Bäume-Programm: Start der zweiten Pflanzphase

27.02.2026

Grün und Gruga pflanzt innerhalb von fünf Jahren 1.000 zusätzliche Klimabäume. Die Pflanzungen erfolgen zunächst in ausgewählten Essener Parks und Grünanlagen. Begonnen wurde im Jahr 2024 mit 258 Bäumen an 16 Standorten.

Nun startet die zweite Pflanzphase. Gepflanzt werden 200 weitere Klimabäume in 18 Parkanlagen, Grünflächen und auf Spielplätzen. Zu den Pflanzstandorten zählen unter anderem die Grüne Mitte Essen, der Volksgarten Kray, der Grünzug Hörster Feld und die Grünanlage Werdener Feintuchwerke. Auch Spielplätze, beispielsweise am Therbeckenring in Schönebeck, an der Friedrich-Lange-Straße in Bochold oder am Schloss Schellenberg in Rellinghausen werden gezielt mit neuen Bäumen ausgestattet. Ziel ist es Schatten, Abkühlung und ein angenehmeres Mikroklima zu schaffen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen hat gestern (26.02.) einen Klimabaum in der Grünanlage Residenzaue gepflanzt. Vor Ort waren auch Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorständin für Umwelt, Verkehr und Sport, und Bezirksbürgermeisterin Margarete Roderig. "Mit der Pflanzung von 1.000 zusätzlichen Bäumen investieren wir ganz bewusst in die Zukunft unserer Stadt. Bäume sind weit mehr als nur ein schönes Landschaftselement – sie sind natürliche Klimaanlagen, Luftfilter und Schattenspender zugleich. Sie verbessern die Luftqualität, senken die Temperaturen an heißen Tagen und schaffen Orte der Erholung und Begegnung. Jeder einzelne Baum steht damit für mehr Lebensqualität, mehr Gesundheit und mehr Lebensfreude für die Menschen in unserer Stadt", erklärte Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Das Programm geht auf eine politische Beschlussfassung zum Haushalt 2022 zurück, durch die die jährlichen finanziellen Mittel bereitgestellt werden. Gepflanzt werden klimaresiliente Baumarten wie Magnolie, Amberbaum, Zelkovie, Schnurbaum, Lederhülsenbaum, Ahorn, Tulpenbaum, Taschentuchbaum, Zierkirsche und Zierbirne. Diese klimafitten Baumarten sind besonders gut an die veränderten Standortbedingungen in der Stadt angepasst. Zudem leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt.

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