Das Stadtmagazin
zurück zur Übersicht
Stadtverwaltung
Mobilität
18.03.2026
4 Min

Essen saniert die Straßeninfrastruktur

Neue Fahrbahnbeläge, barrrierefreie Bussteige, zusätzliche Ampeln und Fahrradstraßen


Der lange Winter ist vorbei. Der Wechsel von Kälte und Nässe führt immer wieder zu Schäden auf den Essener Straßen. Im "Kampf" gegen die Schlaglöcher beseitigen bis zu sechs Teams mit jeweils drei Personen die unterschiedlichsten Schäden. Rund 300 Löcher verfüllen sie mit Kaltasphalt. Der ist lagerfähig und lässt sich schnell einarbeiten. Dank der Bürger*innen erhält die Stadt über den Mängelmelder schnell viele Infos zu Schlaglöchern.

Erneuerungsprogramm "Straßeninfrastruktur 2045"

In diesem Jahr stehen weitere Straßensanierungen im Rahmen des Erneuerungsprogramms "Straßeninfrastruktur 2045" an. Ziel ist, die Mobilität im Essener Stadtgebiet mit guter Qualität sicherzustellen. Für die Verbesserung der Straßenqualität stehen in diesem Jahr 33 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Gelder fließen in die Erneuerungen von Fahrbahnen, teilt das Amt für Straßen und Verkehr mit. Im Fokus stehen Abschnitte auf 13 Haupt- und 33 Nebenstraßen. Zusätzlich beginnen Baumaßnahmen, die im vergangenen Jahr starten sollten. Dazu zählen Arbeiten auf den Straßen: Zeunerstraße, Bochumer Landstraße, Stoppenberger Straße und Heiligenhauser Straße / Ringstraße.



Großflächige Sanierungen sind auch in diesem Jahr geplant

Großflächige Instandsetzungen von Straßen stehen unter anderem Arbeiten auf der Klara-, Lanter-, Paulinen- und Frintroper Straße an. Rund 600.000 Euro sind dafür fest eingeplant. Weitere 6,3 Millionen Euro gibt die Stadt bis Ende kommenden Jahres für weitere 29 Maßnahmen aus. Dazu gehört der Ausbau von Fahrradstraßen. Die Planungen sind teilweise bereits fertig. Eine der größten Baustelle in der Stadt ist die Strecke vom Betriebshof der Ruhrbahn, über den Hauptbahnhof bis zur Hans-Böckler-Allee. Sie und die zweite große Baumaßnahme, die Fahrbahnerneuerung auf der Wittekindstraße in Rüttenscheid, sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Zusätzlich stehen Straßenplanungen an: Insgesamt sind im Jahr 2026 Planbeschlüsse für 29 Maßnahmen geplant. Elf Maßnahmen waren ursprünglich im Jahr 2025 vorgesehen gewesen. Bei drei Maßnahmen ist derzeit nicht absehbar, ob es zu einer Entscheidung für die Gesamtmaßnahme oder nur für Teile kommt (Fahrradstraßen Katernberg, Huttrop, Eleonorastraße).

Ampelanlagen werden erneuert

Doch nicht nur die Erneuerung von Straßen steht auf dem Programm der Planer. Im Rahmen des Ausbaus der CITYBAHN müssen elf neue Ampeln (Lichtsignalanlagen, LSA) gebaut werden. Zusätzlich ermöglichen acht weitere Ampeln die Straßenbahnbeschleunigung auf den Linien 101 und 106. Fünf Lichtsignalanlagen werden wegen der Abschaltung der GSM-Mobilfunkschnittstelle erneuert und anschließend wieder an den Verkehrsrechner angeschlossen. Das im Haushaltsplan 2026 eingestellte Geld in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro für die reine Ampel-Erneuerung wird somit voll ausgeschöpft.










27 Bussteig-Erneuerungen sind in diesem Jahr geplant

Für die Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) ist der barrierefreie Umbau von insgesamt rund 40 Bussteigen geplant. Dazu zählen auch zehn im vergangenen Jahr begonnene Projekte, die 2026 weitergeführt werden.




Allerdings verzögern sich Sanierungen immer wieder. Neben Personalmangel machen den städtischen Experten immer häufiger Kampfmittel, die im Boden schlummern, zu schaffen. Auch Bergbauschäden erschweren ihnen die Arbeiten, wie auf der Zeunerstraße. Die sollten längst abgeschlossen sein, aber die Bergbausanierung zog sich länger hin.

Weitere Informationen sind unter www.essen.de zu finden.


zurück zur Übersicht
© 2026 Stadt Essen