Essen bewirbt sich als UNESCO Creative City of Design

Aktuelles

Prints of Exchange: Künstleraustausch Essen - Ulaanbaatar

Vom 27. April bis 2. Mai 2026 kommen sechs Künstlerinnen und Künstler aus Ulaanbaatar (Mongolei) auf Einladung des Kulturamts der Stadt Essen ins Ruhrgebiet, um gemeinsam mit Studierenden der Hochschule der bildenden Künste Essen (HBK) Fragen zu Bildung, Gleichstellung, friedlichem Zusammenleben und globaler Zusammenarbeit im Druckworkshop "PRINTS OF EXCHANGE" künstlerisch zu bearbeiten.

28. - 30. April 2026
offener Arbeitsraum, für alle Interessierten zu besichtigen
Ort: Kreativ Kathedrale TRUDI (Pferdemarkt 3)

29. April 2026, 14 - 18 Uhr
kostenloser Mitmach-Druck-Workshop
Ort: Kreativ Kathedrale TRUDI (Pferdemarkt 3)
Anmeldung unter: laura.oehms@kulturamt.essen.de

30. April 2026, ab 17 Uhr
Vernissage mit Ergebnissen des Workshops "PRINTS OF EXCHANGE"
Ort: Kreativ Kathedrale TRUDI (Pferdemarkt 6)

Den Programmflyer mit weiteren Informationen finden Sie auf dieser Seite zum Download.

Der internationale Künstleraustausch Essen – Ulaanbaatar, Mongolei (UNESCO Creative City of Crafts an Folk Art) ist ein Projekt des Kulturamtes der Stadt Essen im Rahmen der Bewerbung als "UNESCO Creative City of Design“.

Essen möchte Teil des globalen Netzwerks der UNESCO Kreativstädte werden – Städte, die Kultur und Kreativität als Schlüssel für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung sehen. Im Rahmen des "Creative Cities"-Programms der UNESCO haben Städte weltweit die Möglichkeit, sich zu vernetzen, Wissen auszutauschen, neue Kooperationen zu starten und ihr Profil als Kreativstadt zu schärfen. Dabei können sie einen von acht kreativen Schwerpunkten wählen: Architektur, Design, Film, Gastronomie, Handwerk, Literatur, Medienkunst oder Musik.

Als UNESCO Creative City wird die Kultur- und Kreativwirtschaft gestärkt. Interdisziplinäre Zusammenarbeit und internationaler Austausch machen den Standort noch attraktiver. Der Wissensaustausch fördert die Entstehung von Kreativitäts- und Innovationszentren. Zudem tragen die UNESCO-Nachhaltigkeitsziele dazu bei, die kulturelle Teilhabe für alle zu fördern und lokale Stadtentwicklungspläne um kulturelle Dimensionen zu erweitern.
Deswegen bewirbt sich Essen 2027 als UNESCO Creative City of Design.

Warum Design?

Essen ist eine wahre Design-Stadt! Von der goldenen Madonna über die Keramikwerkstatt Margarethenhöhe bis hin zur lebendigen Kreativwirtschaft von heute hat ästhetisches Design hier immer eine zentrale Rolle gespielt. Essen ist Architektur-Stadt, Stadt des UNESCO-Weltkulturerbes Zollverein und genießt mit dem Museum Folkwang und dem Red Dot Design Museum weltweit Anerkennung. Die Folkwang Universität der Künste und die Hochschule der bildenden Künste bieten erstklassige Ausbildungen im Bereich Gestaltung an.

Wie verläuft der Bewerbungsprozess?

Schon der Bewerbungsprozess bietet eine wertvolle Gelegenheit zur Weiterentwicklung. Akteurinnen und Akteure der Design-Szene in Essen sind eingeladen, die Vision der Stadt als "UNESCO Creative City of Design" mitzugestalten. Wo steht Essen als Design-Stadt? Welche Schwerpunkte sollen zukünftig gesetzt werden? Und wie kann die Perspektive als Kreativstadt in die Stadtentwicklung integriert werden? Es gibt viele Fragen zu klären und zahlreiche Chancen, ein gemeinsames Zukunftsbild zu entwickeln. Dabei wird die Stadt Essen von der Deutschen UNESCO-Kommission , dem deutschen Netzwerk der UNESCO Creative Cities und dem internationalen Netzwerk der Design-Städte unterstützt.

Konzepterstellung / Prozessbegleitung UNESCO Creative City of Design

Frau Oehms, Laura
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