Was passt zum internationalen Frauentag besser als ein Besuch von Essens vier FrauenOrten: das Schloß Borbeck mit FürstÄbtissin Maria Kunigunde von Sachsen, das Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv mit der Wissenschaftlerin und Pädagogin Nelli Neumann, die Alte Synagoge Essen / Haus jüdischer Kultur mit der jüdischen Bewegungspädagogin Deborah "Dore" Jacobs und der Domschatz mit Äbtissin Mathilde.
Alle vier FrauenOrte bieten am 8. März ein spannendes Programm.
Führungen um 14:00 Uhr und 16:00 Uhr im Schloß Borbeck
Im Mittelpunkt der Führung steht Maria Kunigunde von Sachsen, die als Fürstin im Inneren ihres Landes zahlreiche Reformen im Bereich des Staats-, Rechts-, Wirtschafts- und Bildungswesens durchgesetzt hat. Privat trat Maria Kunigunde von Sachsen als Unternehmerin auf. Sie ließ eine erste befestigte Straße durch Essen bauen und beteiligte sich an Hüttenwerken. Zudem plante sie einen Neubau von Schloß Borbeck und ließ den Park in einen englisch-chinoisen Landschaftspark umgestalten. Dieser gilt heute als eine der ältesten Parkanlagen des Rheinlands.