Die Karten sind anschließend auf den gewünschten Namen an der Abendkasse hinterlegt.
Kommende Veranstaltungen
2026
Unter den jeweiligen Aufklappelementen finden Sie Informationen zu den kommenden Veranstaltungen im Schloß Borbeck in den Kategorien Alte Musik, Kammermusik / Best of NRW, Jazz, Lesung, Konzertante Lesung sowie Veranstaltung für Kinder.
Freitag, 17. April, 19 Uhr Musik am sächsischen Hof: Zum 200. Todestag von Maria Kunigunde von Sachsen Léon Berben: Cembalo
Léon Berben gilt derzeit weltweit als einer der besten Cembalisten. Umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis weisen ihn darüber hinaus als einen der führenden Köpfe seiner Generation der „Alten Musik“-Szene aus. Das belegen zahlreiche Einspielungen besonderer Programme des Barocks und der Renaissance – sowohl auf dem Cembalo wie auf wertvollen historischen Orgeln -, für die er von der Fachpresse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Diapason d'Or, dem Choc von Le Monde de la Musique und dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik.
Berben war Meisterschüler der Cembalolegende Gustav Leonhardt und von 2000 bis 2006 Mitglied des Ensembles Musica Antiqua Köln. Ferner schrieb er als Co-Autor für die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart.
Er ist als Titular-Organist an der historischen Orgel der St.-Andreas Kirche in Ostönnen - nach derzeitigem Forschungsstand eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt (c.1425/1586/1721) – und betreut in dieser Funktion die dortige Konzertreihe mit.
Programm:
Zum 200. Todestag von Maria Kunigunde von Sachsen, sie starb am 8. April 1826 in Dresden, präsentiert Léon Berben ein Programm rund um den sächsischen Hof:
Johann Adolf Hasse (1699 – 1783) Concert in F
Christlieb Siemung Binder (1723 – 1789) Divertimento VI in F Sonate V in a
Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784) Polonaise in f, F 12, 10
Pause
Wilhelm Friedemann Bach Concerto in G, FK 40 Sonate in D, FK 3
Freitag, 19. Juni, 19 Uhr The Spirit of Hanse Semjon Kalinosky: Viola Paul Kayser: Orgel
Das Programm The Spirit of Hanse vereint Werke für Viola und Orgel sowie für Orgel solo von Komponisten aus historischen Hansestädten wie Hamburg, Lübeck, Oslo, Halle oder Kopenhagen. Neben originalen Raritäten aus der Zeit des Barock und der Romantik werden auch eigene Bearbeitungen präsentiert, die den musikalischen Reichtum der Hansestädte erklingen lassen.
Nicht nur Handel und Wandel, auch Kunst und Kultur verbanden die Hansestädte über weite Distanzen. Noch lange nach dem Ende des Hansebundes war ihr Einfluss spürbar. Zwar entstand kein einheitlicher kultureller Stil, doch der Verbund förderte die Entfaltung einer kulturellen Blüte.
Auf der Reise durch die Hansestädte Halle, London über Lübeck und Oslo bis nach Magdeburg und Hamburg lassen Semjon Kalinowsky und Paul Kayser den hanseatischen Geist wieder lebendig werden.
Semjon Kalinowsky (Foto) erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik Lemberg. Er konzertiert weltweit als Solist und Kammermusiker, widmet sich der Wiederentdeckung vergessener Werke und bereichert das Repertoire durch eigene Bearbeitungen.
Paul Kayser studierte Kirchenmusik und künstlerische Ausbildung in Frankfurt sowie Improvisation an der Universität der Künste Berlin. Heute ist er Titularorganist der Kirche St. Alfons in Luxemburg-Stadt, unterrichtet am Lycée classique de Diekirch und konzertiert regelmäßig im In- und Ausland.
Programm:
Hansestadt Hamburg Georg Philipp Telemann (1681-1767) Concerto G-Dur für Viola und Orgel, TWV 51:G9
Hansestadt Lübeck Dietrich Buxtehude (um 1637-1707) Präludium in fis für Orgel solo, BuxWV 146
Hansische Niederlassung zu London Henry Eccles (1671-1742) Sonate g-Moll für Viola und Cembalo
Hansestadt Lüneburg Georg Böhm (1661-1733) Partita über Freu' dich sehr, o meine Seele für Orgel solo
Hansische Niederlassung und Handelshof Oslo (Christiania) Johan Severin Svendsen (1840-1911) Romanze G-Dur für Viola und Orgel
Hansestadt Halle Georg Friedrich Händel (1685-1759) Sonate G-Dur für Viola und Cembalo, op. 2 Nr. 6
Hansestadt Deventer Jan Pieterszoon Sweelinck (1561-1621) EST-CE MARS, Orgel solo
Hansische Niederlassung und Handelshof Venedig Alessandro Marcello (1673 - um 1747) Concerto d-Moll für Viola und Orgel (Bearb. von Semjon Kalinowsky)
Freitag, 6. März, 19 Uhr Duo für Violine und Klavier: Darius Preuß: Violine & James Maddox: Klavier
Sie gelten schon jetzt international als renommierte Musiker: Der Ausnamehegeiger Darius Preuß studiert an der Hochschule Hanns Eisler in Berlin. Zusätzlich prägten sein Spiel bekannte Musiker wie Frank Peter Zimmermann und Zakhar Bron. Konzertauftritte führten ihn in viele der großen Konzertsäle Deutschlands sowie im Ausland.
Der in Australien geborene Pianist James Maddox studierte am Conservatorium of Music in Sydney, Australien, und in Verona. Als Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Asien und Australien. Seit 1995 ist er Dozent an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf sowie künstlerischer Leiter der Brahms-Tage in Bonn-Endenich.
Programm:
Das Programm beginnt mit Fritz Kreislers Variationen über ein Thema von Corelli, die Virtuosität und musikalischen Witz vereinen.
Es folgt von Wolfgang Amadeus Mozart die Violinsonate B-Dur, KV 454, komponiert für die grandiose Geigerin Regina Strinasacchi aus Mantua, die Mozart seinerzeit selbst am Klavier begleitete.
Sodann ist von Pjotr Iljitsch Tschaikovski der Valse Scherzo Op. 34 zu hören.
Nach der Pause steht von César Franck die Violinsonate A-Dur auf dem Programm, die als die bedeutendste französische Violinsonate des Fin de siècle gilt.
Den virtuosen Abschluss des Konzerts bildet Maurice Ravels Tzigane: eine freie Rhapsodie von intensiver Ausdruckskraft und tänzerischem Temperament, inspiriert von ungarischer Volksmusik.
Eine Kooperation mit "Best of NRW", der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung, der Eibach Stiftung und der LWL-Kulturabteilung.
Freitag, 24. April, 19 Uhr Trio Capriccio Annika Jemima Franke: Violine; Klaudio Zoto: Violoncello und Victoria Nava: Klavier
Die Mitglieder des Trio Capriccio Annika Jemima Franke, Klaudio Zoto und Victoria Nava lernten sich an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf kennen. Die Besetzung als Klaviertrio bietet den drei Musizierenden nicht nur musikalische, sondern auch menschliche Harmonie: Mit Neugier und dynamischer Spielfreude erforschen sie die Werke dieser kammermusikalischen Gattung und verbinden dabei unbändige Energie mit einem feinen Gespür für Ausdruck und Nuancen.
Das 2023 gegründete Trio erreichte bereits früh bedeutende Wettbewerbserfolge und wurde in renommierte Förderprogramme wie den Zyklus "Best of NRW“ der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und Yehudin Menuhins Live Music Now aufgenommen. Weitere wichtige künstlerische Impulse sammelt das Ensemble bei regelmäßigen Konzertauftritten.
Programm:
Präsentiert werden bei diesem Konzert drei ausgewählte Klaviertrios:
Joseph Haydns virtuoses Klaviertrio in E-Dur Nr. 44 eröffnet das Programm mit einer großen expressiven Bandbreite.
Mit Bedřich Smetanas Klaviertrio in g-Moll folgt ein Werk von großer emotionaler Intensität, geprägt durch persönliche Schicksalserfahrungen des Komponisten.
Den Abschluss bildet Franz Schuberts Klaviertrio in Es-Dur, das er selber als dramatisch charakterisiert hat und eine seiner letzten Kompositionen darstellt.
Eine Kooperation mit "Best of NRW", der Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung, der Eibach Stiftung und der LWL-Kulturabteilung.
Freitag, 30. Januar 2026, 19 Uhr Uwaga! Bach to the roots!
Sie sind Grenzgänger zwischen gegensätzlichen Musikwelten, denen das Experiment mit Genres und Stilen im Blut liegt – das Jazz-Ensemble Uwaga! In „Bach to the roots“ wagen die vier Musiker eine kreativ-spielerische, freche, aber auch respektvolle Auseinandersetzung mit den eigenen musikalischen Wurzeln.
„Bach to the roots“ ist eine Hommage an einen der prägendsten Komponisten der europäischen Kultur – Bachs universelle Musiksprache im Dialog mit Musik der Gegenwart und zeitgenössischen Ideen. Wer Uwaga! kennt, der erwartet nicht weniger, als Bachs Musikkosmos ganz neu zu hören!
Zum Ensemble gehören ein virtuoser klassischer Violinist mit Vorliebe für osteuropäische Musik, ein Jazzgeiger mit Punkrock-Erfahrung, ein meisterhaft improvisierender Akkordeonspieler, dem die Klänge des Balkans im Blut liegen, und ein Bassist, der sich in Symphonieorchestern ebenso zu Hause fühlt wie in Jazzcombos oder Funkbands. Gemeinsam prägen sie den einzigartigen Sound von Uwaga! – einer eigenen Klangwelt irgendwo zwischen Klassik, Jazz, Pop- und Balkanmusik. Dabei überzeugt das Quartett mit purer Spielfreude und seiner ansteckenden Begeisterung.
In „Bach to the roots!“ nehmen die vier Musiker den bedeutenden Komponisten genauer unter die Lupe: Seine universelle, klare und beinahe groovige musikalische Sprache wird zur Inspirationsquelle für kreative Experimente und originelle Neuinterpretationen.
Leidenschaftlich. Ausdrucksstark. Virtuos. Das mehrfach preisgekrönte Duo ConBrio entführt sein Publikum in faszinierende Klangwelten – zwischen Feuer und Stille, Sturm und Innigkeit. Die außergewöhnliche Kombination aus Saxophon und Akkordeon schafft ein neues, überraschendes Hörerlebnis: das fließende Spiel zweier Instrumente, die zu einer organischen Einheit verschmelzen. Dabei trifft der samtige Klang des Saxophons auf die farbenreiche Klangvielfalt des Akkordeons, und gemeinsam erzählen sie Geschichten, die unter die Haut gehen.
Margarita Cherenkova wurde in Russland geboren und begann in ihrer Jugend Saxophon zu spielen. Nach ihrem Jazzstudium entdeckte sie ihre Liebe zur klassischen Musik und gründete noch während ihrer Ausbildung das erste weibliche Saxophonquartett Russlands, Capriccio. Seit 2018 lebt sie in Deutschland, wo sie ihr Studium mit Auszeichnung abschloss. Als Solistin und Leiterin des Duo ConBrio konzertiert sie international, u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg und der Berliner Philharmonie.
Taras Makhno wurde in der Ukraine geboren und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Bereits im Alter von fünf Jahren stand er auf der Bühne und nahm an zahlreichen Konzerten und Wettbewerben teil. 2018 zog Taras Makhno nach Deutschland und studiert seitdem an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Dort erhielt er eine neue, inspirierende Perspektive auf das Akkordeon, die sich in seiner virtuosen Spielweise widerspiegelt.
Samstag, 25. April, 19 Uhr Lesung mit Claudia Michelsen Lotte in Weimar
Ein Abend mit Thomas Manns großer literarischer Hommage an Goethe und an eine Frau im Schatten der Geschichte
Claudia Michelsen: Rezitation
Mit warmer Stimme und feinem Gespür für Zwischentöne haucht Claudia Michelsen Thomas Manns Lotte in Weimar neues Leben ein. Der Roman, in dem Mann sich auf Spurensuche nach Goethes erster Liebe begibt, ist eine leise und berührende Reflexion über Erinnerung, Alter und das Nachwirken eines Lebens.
Charlotte Kestner, die einstige Lotte aus Goethes Werther, kehrt als gealterte Frau nach Jahrzehnten nach Weimar zurück. Offiziell gilt die Reise dem Besuch ihrer Schwester Amalie und der Einführung ihrer Tochter in die Weimarer Gesellschaft. Doch in Wahrheit führt sie die Sehnsucht nach Goethe zurück in die Stadt ihrer Jugend. Die Sehnsucht nach dem Mann, der sie mit seinem Roman zwar berühmt, aber zugleich öffentlich entblößt hat, indem er die pikante Dreiecksbeziehung zwischen ihr, ihrem Verlobten Kestner und sich selbst öffentlich machte.
Thomas Mann zeichnet ein vielschichtiges und tiefgründiges Porträt einer Frau, die sich mit ihrem eigenen Mythos auseinandersetzt, mit der Last der Vergangenheit und mit einem Bild, das andere von ihr geschaffen haben.
Claudia Michelsen entfaltet diese facettenreiche Figur mit ihrer Präsenz und emotionaler Tiefe. Ein leiser, bewegender und zugleich heiterer Abend über das Erinnern, über Selbstbilder und die Frage: Was bleibt von einem Menschen im Schatten eines Genies?
Freitag, 3. Juli, 19 Uhr: Ich, Caligula - Kaiser. Gott. Biest. Das Böse ist ewig und überall Wulf Mämpel: Rezitation
Caligula - Kaiser. Gott. Biest. Er ist mehr Tier als Mensch – so zeichnen ihn die Chronisten: ein Sinnbild für Macht, Brutalität und Ausschweifung. Doch wer war der römische Kaiser Caligula wirklich? Ein wahnsinniger Gewaltherrscher? Ein Opfer der Geschichte?
In seinem historischen Monolog geht Wulf Mämpel genau dieser Frage nach. Er beleuchtet den antiken Herrscher jenseits der Mythen, stellt das überlieferte Bild infrage und geht der Frage nach, ob Caligula tatsächlich ein Monster war, oder ob antike Quellen ein verzerrtes, vielleicht sogar erfundenes Porträt geschaffen haben.
Mit psychologischem Gespür führt der Autor in die Abgründe von Macht und Menschlichkeit.
Ich schreibe, also bin ich. – Dieser Satz ist zugleich Lebensmotto und Antriebsquelle des Essener Journalisten Wulf Mämpel. Er prägte über Jahrzehnte das kulturelle Leben seiner Stadt. Über 40 Jahre hinweg war er in leitender Funktion beim Verlag der WAZ tätig, davon 33 Jahre als Lokalchef in Essen. Als Gründer und langjähriger Vorstandsvorsitzender des "Freundeskreises Theater und Philharmonie Essen" engagierte er sich nachhaltig für die Kultur.
Mämpel veröffentlichte 20 Bücher, darunter fünf historische Romane, und wurde für sein Wirken mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, dem päpstlichen Orden Pro ecclesia et pontifice sowie der Goldenen Ehrenplakette der Stadt Essen ausgezeichnet.
Freitag, 12. Juni, 19 Uhr Eine Mutter kämpft gegen Hitler Patricia Litten: Rezitation Birgit Saemann: Violoncello
Die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Patricia Litten widmet ihre konzertante Lesung Eine Mutter kämpft gegen Hitler dem mutigen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Eindringlich und berührend öffnet sie ein Fenster in eine Zeit, in der Zivilcourage lebensgefährlich war.
Patricia Litten liest aus dem bewegenden Buch ihrer Großmutter Irmgard Litten, das diese 1940 im Exil verfasste. Darin schildert sie das Schicksal ihres Sohnes Hans Litten. Dieser ist ein streitbarer Anwalt, der am Ende der Weimarer Republik seine Mandanten in oft aufsehenerregenden, politischen Prozessen verteidigte und sich dabei auch mit der rechtslastigen Justiz anlegte. Dabei wagte er es sogar, Adolf Hitler 1931 im so genannten Edenpalast-Prozess in Berlin in den Zeugenstand zu rufen, um ihn als Zeugen für die Gewalt von SA und NSDAP vor Gericht zur Rede zu stellen. – Schon damals ein Akt von außergewöhnlichem Mut.
Die Blamage, diese öffentliche Bloßstellung verzieh Hitler ihm nie. In Folge des Reichstagsbrandes wurde Hans Litten als einer der Ersten vom NS-Regime verhaftet. Es folgte ein fünfjähriges Martyrium in Gefängnissen und Konzentrationslagern.
Patricia Litten, Enkelin Irmgard Littens und Nichte Hans Littens, trägt diese Familiengeschichte mit großer persönlicher Tiefe vor. Auch ihr Vater, Rainer Litten, der damals ein aufstrebender Schauspieler und Regisseur war, geriet nach der Verhaftung seines Bruders in den Fokus der Nationalsozialisten und wurde von allen Besetzungslisten gestrichen. Er konnte rechtzeitig in die Schweiz fliehen, wo er in Luzern eine neue Heimat fand.
Musikalisch begleitet wird die Lesung von der Cellistin Birgit Saemann, deren Spiel die emotionale Wucht der Texte eindrucksvoll vertieft. Ergänzende Bildprojektionen unterstreichen diese außergewöhnliche Familiengeschichte und machen sie intensiv erfahrbar.
Freitag, 8. Mai, 19 Uhr Kinderlesung für alle ab 5 Jahren: Balduin wird's zu bunt! Fritzi Bender: Rezitation
Bei dem kleinen, frechen Chamäleon Balduin ist gerade richtig was los! Im sonst so friedlichen Urwald herrscht plötzlich ein ohrenbetäubender Lärm. Niemand kann mehr schlafen und alle Chamäleons schleichen völlig übermüdet durch den Tag.
Neugierig und mutig folgen Balduin und seine Freunde den rätselhaften Geräuschen. Dabei machen sie eine schreckliche Entdeckung: Ihr geliebter Regenwald ist in großer Gefahr!
Zum Glück sind sie nicht allein und auch wenn Chamäleons eher kleine Tiere sind, gemeinsam können sie Großes schaffen. Und so beginnt eine kunterbunte Rettungsaktion für ihren Regenwald.
Mitten in all dem Abenteuer hat Balduin jedoch noch ein ganz anderes Problem. Er wechselt ständig ungewollt seine Farbe und weiß selbst nicht mehr, was er gerade fühlt. Ob das vielleicht an seiner Freundin Emilia liegen könnte?
Diese szenische Lesung mit Handpuppenspiel für Kinder ab fünf Jahren erzählt altersgerecht von Mut und Freundschaft, von erster Verliebtheit und davon, wie wichtig es ist, für sich und seine Gefühle einzustehen. Aber auch der Umweltschutz spielt eine große Rolle in Balduins Abenteuer, denn jeder Baum zählt und gemeinsam können wir die Welt bunter und besser machen!