Der Rat der Stadt Essen hat die Verwaltung im September 2022 beauftragt, ein kommunales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu entwickeln und umzusetzen. Im Rahmen des Förderprogramms NRWeltoffen wurde dieses Handlungskonzept 2023 in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet und durch den Rat der Stadt Essen im November 2023 beschlossen. Seitdem wird das Handlungskonzept kontinuierlich gemeinsam von Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft und Wohlfahrtsverbänden umgesetzt.
Initiativenfonds zur Förderung zivilgesellschaftlicher Projekte
Über das NRWeltoffen-Programm steht für das Jahr 2026 ein Fördertopf für zivilgesellschaftliche Projekte in Essen zur Verfügung. Der Initiativenfonds fördert niedrigschwellige Angebote, die mindestens eine Handlungsempfehlung aus dem Handlungskonzept umsetzen. Antragstellende können beispielsweise Vereine, freie Träger oder Schul-AGs sein.
Wie können Mittel beantragt werden?
Das Antragsformular, eine Vorlage für den Finanzplan sowie die Demokratieerklärung stehen auf dieser Seite unten zum Download bereit. Die ausgefüllten Dokumente können per E-Mail an die NRWeltoffen-Fachstelle unter Haltung-zeigen@essen.de geschickt werden. Die Fachstelle prüft die Anträge und meldet sich nach der Entscheidung bei den Antragstellenden. Grundsätzlich empfehlen wir schon vor Einreichung des Antrags Kontakt aufzunehmen um eventuelle Fragen zu klären. Bei mehreren Anträgen eines Projektträgers darf die Gesamtsumme 2.000 Euro im Jahr nicht überschreiten. Die Projekte müssen im Kalenderjahr 2026 abgeschlossen werden. Bei Fragen zur Antragstellung helfen die untenstehenden Ansprechpersonen gerne weiter. Die Antragstellung ist ab sofort und bis zum 30. September 2026 möglich. Bitte beachten Sie, dass Sie den Antrag mindestens acht Wochen vor Projektstart einreichen.
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