Das Café im Forum Dreilinden der Alten Synagoge öffnet jeden Dienstag ab 12:00 Uhr.
14-tägig wird in der Zeit von 12:00 bis 16:00 Uhr ein Handarbeitscafé angeboten. Wir häkeln mit Ihnen, wer sticken, nähen oder stricken möchte ist ebenfalls herzlich eingeladen.
Eigenes Material darf gerne mitgebracht werden, für Anfänger*innen stehen aber auch Materialien zur Verfügung.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Termine:
14.04., 28.04., 12.05., 26.05., 23.06.2026
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Eine Jüdin aus dem Iran berichtet von Ihren Erfahrungen und Erlebnissen.
Die dritten Queer Jewish Days der Alten Synagoge Essen finden unter dem Motto "Let it be light!" statt. Ob queer und jüdisch, muslimisch, christlich oder ungebunden.
Kinoführungen, Workshops, Vorträge, Führungen und unser Sixties-Kaffeeklatsch zum Jahrestag des Stonewall-Aufstands (28.06.1969) dem Beginn der queeren Bewegung bringen Sie mit zahlreichen Akteur*innen und Partner*innen zusammen.
Hinweis: Bei dem heißen Wetter stehen in der Alten Synagoge Getränke und Fächer (zur Ausleihe) bereit.
Wie bereits im vergangenen Jahr sind wir auch 2026 wieder Teil des Sparkassen City Trail Essen. Wir freuen uns sehr, mehr als 1.300 Läufer in der Alten Synagoge Essen begrüßen zu dürfen.
Der Sparkassen City Trail verbindet Sport, Kultur und die besonderen Orte unserer Stadt zu einem einzigartigen Lauferlebnis. Die Strecke führt durch zahlreiche Gebäude und Sehenswürdigkeiten Essens – darunter auch die Alte Synagoge.
Informationen zur Anmeldung, Startzeiten, Streckenverlauf und Organisation finden Sie auf der Website des Sparkassen City Trail Essen:
Psalmen und das Lied der Lieder in jüdischer, nahöstlicher und christlicher Tradition mit Chasan Jalda Rebling, Bassem Hawar (Djoze) und der Frauenschola Ars Choralis Coeln
Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.
Vortrag 14:00 Uhr
Vortrag "Von alten und neuen Synagogen. 'Jüdisches Bauen' in Nachkriegsdeutschland", Dr. Alexandra Klei, Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa / TU Braunschweig
Führungen finden statt:
11:00 Uhr: Prof. Dr. Diana Matut
12:30 Uhr: Prof. Dr. Diana Matut
16:00 Uhr: Dr. Amélie Sagasser
Oft wird über jüdische und muslimische Menschen gesprochen, aber nicht mit ihnen. Dabei werden Vorstellungen und – ja, sicher – Vorurteile gepflegt. Viel zu selten wird über diese Identitäten als Teil des ganz allgemeinen modernen Ruhrgebiets gesprochen. Was macht die eigene jüdische und muslimische Tradition heute hier aus? Kommen Sie zum Gespräch und kommen Sie ins Gespräch mit jüdischen und muslimischen Personen aus dem Ruhrgebiet.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Alten Synagoge, der Kreispolizeibehörde Essen, der Kommunalen Extremismusprävention Essen und des Zentrums für Lehrkräftebildung (ZLB) der Universität Duisburg-Essen.
Ein mitreißendes Konzert mit Marcelo Moguilevsky (ARG); César Lerner (ARG); Alan Bern (USA/DE); Mark Kovnatskiy (DE) und Leila Schütz (FR)
Eintritt frei, um Spende wird gebeten. Keine Anmeldung nötig.
Moritz Wondrak fotografiert Relikte aus der Zeit des Nationalsozialismus – Spuren des NS-Regimes im öffentlichen Raum ebenso wie Objekte aus Privatbesitz, die über Generationen hinweg in Familien bewahrt wurden. Im Zentrum der Ausstellung stehen Erinnerungskultur und der gesellschaftliche Umgang mit der NS-Vergangenheit. Die Ausstellung zeigt, wie materielle Zeugnisse erhalten blieben, in wessen Besitz sie gelangten und welche Bedeutung sie heute haben. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei unscheinbaren Gegenständen wie Keramiken, Tagebüchern oder Zeichnungen, die als Träger von Erinnerungen individuelle Zugänge zur Vergangenheit eröffnen. Das Projekt fördert generationenübergreifende Begegnungen und regt dazu an, über den eigenen Umgang mit Erinnerung und Familiengeschichte nachzudenken.
Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.
Ein detailliertes Programm wird im Herbst unter https://itjm.de zu finden sein.
Auch 2026 wurden engagierte Schüler und Schülerinnen aus Essen und Umgebung eingeladen, in eigenständigen künstlerischen Projekten die Geschichte und Schicksale jüdischer Familien ihrer Stadt zu erforschen. Die prämierten Beiträge werden in Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Kufen und der Familie Lowenstein persönlich ausgezeichnet.
Dieses Jahr lautet das Thema: Neuanfänge. Das Schicksal jüdischer Jugendlicher aus Essen nach der Flucht.
Maria Herz, am 19. August 1878 in die jüdische Kölner Familie Bing hineingeboren, gehört zu den wenigen Frauen, die sich im frühen 20. Jahrhundert einen Namen machen kann als Komponistin. Zwischen 1922 und 1932 erfährt ihre Kammer-, Orchester-, Klaviermusik auf den Podien der Konzerthäuser, Konservatorien und Rundfunksender eine breite öffentliche Darstellung. Die Tages- und Fachpresse nimmt Notiz, zollt Respekt.
Mit der 1933 einsetzenden nationalsozialistischen Diktatur kommt es zum Karrierebruch. 1935 flieht Herz nach England, wohnt erst in London, später in Birmingham, wo die Schöpferin von gut 30 Werken aufhört, zu komponieren. Nach dem Krieg verlegt sie ihren Wohnsitz nach New York, wo sie am 22. Oktober 1950 stirbt – und in Vergessenheit gerät.
Erst seit wenigen Jahren kehrt die Musik von Maria Herz in die Konzertsäle zurück.
MUSIK DER STERNE verbindet Kammermusik und Lied, Brief-Rezitation und theatrale Elemente zu einem dramaturgisch geschlossenen Abend. Die Lieder auf Gedichte von Ernst Toller sind fast einhundert Jahren nicht mehr erklungen. Dass Toller als der berühmteste deutschsprachige Dramatiker der Zeit ein politischer Gefangener war, hat Maria Herz im Übrigen nicht davon abgehalten, eine Korrespondenz aufzunehmen und sein Gedichte zu vertonen. Ein Alleinstellungsmerkmal. Musik und Mut nicht voneinander zu trennen.
MUSIK DER STERNE als Konzertgeschehen hat starke symbolische Bedeutung: Die Rückkehr aus dem Exil findet statt.
Angesprochen sind Musik-, Theater-, Literaturfreunde und Interessierte am Versöhnungsdialog.
Mitwirkende
Christiane Oelze, Gesang
Claudia Mischke, Rezitation
Christoph Maria Wagner, Klavier
Asasello Quartett
Rostislav Kozhevnikov, Violine
Hannah Weirich, Violine
Justyna Sliwa, Viola
Teemu Myöhänen, Cello
Georg Beck, Dramaturgie
Violetta von der Heydt, Szene
Zum zweiten Mal lädt die Alte Synagoge Essen zum Weihnukka-Markt ein. Es erwarten Sie besondere Handarbeiten zum Verschenken an Chanukka und Weihnachten, Glühwein und gute Gespräche. Um 15 Uhr gibt es ein gemeinsames interkulturelles Singen und den krönenden Abschluss des Tages bildet das Konzert "Jiddisch Soulfood" von Sharon Brauner um 17:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.