Coronavirus: Informationen zur Impfung

Den rechtlichen Rahmen für die Schutzimpfung gegen das Coronavirus bildet die Coronavirus-Impfverordnung. Am 27. Dezember 2020 starteten in Essen die freiwilligen Impfungen gegen das Coronavirus.

Das Impfzentrum Essen steht Bürger*innen nur noch bis einschließlich 26. September zur Verfügung: mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr (geöffnet bis 18 Uhr) in Halle 4 der Messe Essen. Danach sind Erst- als auch Zweitimpfungen weiterhin bei niedergelassenen Ärzten*Ärztinnen möglich:

Zum Online-Register mit Praxen, die Impfungen auch für "praxisfremde" Patient*innen anbieten.

Auch die Drittimpfungen bei der vulnerablen Zielgruppe in verschiedenen Einrichtungsformen soll allen voran durch die Kassenärzte*innen übernommen werden.

Zudem sollen ab 1. Oktober und zunächst bis Ende April 2022 sogenannte Koordinierende Einheiten (KoCIs) eingerichtet werden, die eine Impf-Infrastruktur im Hintergrund aufrecht erhalten sollen und zusätzliche dezentrale Impfangebote organisieren, allen voran für schwer erreichbare Personengruppen oder für Bewohner*innen von Stadtteilen mit hohem Infektionsgeschehen. Die Stadt Essen ist bereits in Vorbereitung.

Keine Drittimpfungen im Impfzentrum

Das Impfzentrum Essen führt keine Drittimpfungen gegen das Coronavirus durch. Gemäß des Erlasses des Landes NRW und der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) werden Impfungen derzeit bei über 80-Jährigen sowie vulnerablen Personengruppen unter anderem in (teil-)stationären Einrichtungen durchgeführt - größtenteils über die betreuenden niedergelassenen Arztpraxen.

Wann kann ich mich wo impfen lassen?

Im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe haben folgende Personen Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung, auch Folge- und Auffrischimpfungen:

  • Personen, die in Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind
  • Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Deutschland
  • in Deutschland Beschäftigte einschließlich Seeleute, die an Bord eines Schiffes beschäftigt sind, das in einem deutschen Seehafen liegt oder in deutschen Binnengewässern oder auf deutschen Binnenwasserstraßen verkehrt
  • sonstige Personen, die sich zur medizinischen Behandlung in Deutschland aufhalten

Deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands können iim Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe mit Schutzimpfungen versorgt werden.

Das NRW-Gesundheitsministerium regelt zudem per Erlass, welche Personengruppen gesonderte Impfangebote erhalten.

Was muss ich zum Impfen mitbringen?

Jeder Impfling muss einen Anamnesebogen und ein Aufklärungsmerkblatt ausfüllen. Zur Beschleunigung des Impfprozesses sollen beide idealerweise gut durchgelesen und ausgefüllt, am besten in doppelter Ausfertigung, ins Impfzentrum mitgenommen werden. Bürger*innen können die Dokumente vorab herunterladen, auch in verschiedenen Sprachen (Unterlagen für mRNA Impfstoffe / Unterlagen für Vektorimpfstoffe). Sie werden ebenfalls bei Impfungen in den Arzt- und Facharztpraxen und bei Sonder-Impfaktionen benötigt.

Ebenfalls zum Termin im Impfzentrum mitbringen müssen die Impflinge:

  • Terminbestätigung (falls vorhanden)
  • Lichtbildausweis oder Krankenkassenkarte
  • Impfpass (falls vorhanden)
  • ggf. medizinische Unterlagen (zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste)
  • Schwangere benötigen eine Bescheinigung des*der Frauenarztes*ärztin darüber, dass gegen eine Impfung keine medizinischen Bedenken bestehen
  • Genesene benötigen für eine Einzelimpfung den Nachweis über einen positiven PCR-Test, der mindestens vier Wochen alt ist

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum Essen ab?

Wo bekomme ich den digitalen Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis weist ebenso wie der gedruckte gelbe Impfausweis den Impfstatus nach. Es ist in der Regel in Arztpraxen, Apotheken oder den Impfzentren erhältlich. Die anbietenden Apotheken finden Interessierte auf www.mein-apothekenmanager.de.

Der digitale Impfnachweis kann in der CovPass-App, Corona-Warn-App oder Luca-App, die alle kostenfrei zum Download bereit stehen, genutzt werden: Dafür müssen Geimpfte dort ihren QR-Code einscannen, um bei Bedarf ihren Impfstatus vorzeigen zu können. Die Daten werden nur auf dem Smartphone der Nutzer*innen gespeichert. Den QR-Code erhalten Bürger*innen für neu durchgeführte Impfungen vor Ort. Eine nachträgliche Ausstellung ist aber auch in einer Arztpraxis oder Apotheke möglich: Dafür sind Angaben zu Name, Vorname, Geburtsdatum, Impfstoff, Datum der Erst- und Zweitimpfungen (bei Impfung mit Johnson & Johnson nur einmalige Impfung) sowie die Chargennummer des Impfstoffs nötig. Diese können Bürger*innen beispielsweise durch den gelben Impfpass oder eine Impfbescheinigung nachweisen.

Corona-Info-Mobil der Stadt Essen

Das Corona-Info-Mobil der Stadt Essen ist an unterschiedlichen Tagen und in verschiedenen Stadtteilen in Essen unterwegs. Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes, der Stadtteilarbeit des Jugendamtes sowie beispielsweise auch Integrationslotsen beraten über die wichtigen Vorteile einer Schutzimpfung gegen das Coronavirus. Im Gespräch beantworten sie allgemeine Fragen rund um das Thema COVID-19 und die Coronaschutzimpfung, aber auch individuelle Fragen zur Impfung. Es gibt ein Fremdsprachenangebot und Aufklärungs- und Informationsmaterialien in unterschiedlichen Herkunftssprachen stehen zur Verfügung. Essener*innen ab 16 Jahre können zudem direkt über das Corona-Info-Mobil unmittelbar für den nächsten Tag Termine im Impfzentrum Essen buchen.

Die Stadt Essen veröffentlicht die aktuellen Termine wöchentlich für die jeweils kommende Woche: Zu den Terminen und weiteren Infos zum Corona-Info-Mobil.

Antworten auf weitere häufig gestellte Fragen

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, die in Essen für die Terminvereinbarung, die medizinische Aufklärung und die eigentliche Impfung zuständig ist, hat Antworten auf zahlreiche Fragen zur Schutzimpfung, zur Terminvereinbarung und damit verbundenen technischen Problemen sowie zu weiteren organisatorischen Aspekten zusammengestellt.

Zu den FAQ zur Terminvergabe auf der Website der KVNO

Zu den FAQ zur Corona-Schutzimpfung auf der Website der KVNO

FAQ zur Datenpanne im Impfzentrum Essen
Am 30. Juli gab es leider eine Datenpanne im Impfzentrum Essen, für die sich die Stadt Essen und das Impfzentrum Essen entschuldigen. Der Vorfall wurde dem Landesdatenschutz gemeldet. Die Stadt Essen hat Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Hintergründen zusammengefasst.

Bürgertelefone zur Corona-Schutzimpfung

Bürgertelefon der KVNO
Telefon: 0800 116117-01

Bürgertelefon des Landes NRW
Telefonnummer: 0211 9119-1001
Montag bis Freitag: 8 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 bis 18 Uhr

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