Für die Bekämpfung von Nestern der Asiatischen Hornisse auf privaten Grundstücken sind die jeweiligen Grundstückseigentümer*innen verantwortlich. Diese können sich an ausgebildete Imker*innen sowie an Schädlingsbekämpfungsfirmen wenden. Über die Bekämpfung von Nestern auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen entscheidet die Stadt Essen je nach Gefahreneinschätzung für die Bürger*innen sowie für die Biodiversität. Hier ist es wichtig zu wissen, dass die Asiatische Hornisse im direkten Nahbereich zum Nest - insbesondere bei Erschütterungen - eine erhöhte Aggression aufweist. In größerem Abstand zum Nest verhält sie sich dem Menschen gegenüber meist friedfertig. Sie ist etwas kleiner als unsere Europäische Hornisse, dunkler und hat gelbe Beine. Die Zusammensetzung des Giftes ist sehr ähnlich: Ein Stich schmerzt ähnlich stark, Allergiker sollten natürlich besondere Vorsicht walten lassen.
Ob es sich auf Ihrem Grundstück um eine Asiatische- oder um eine Europäische Hornisse (Vespa crabro) handelt, können Sie auf der auf der rechten Seite verlinkten Internetseite der Stadt Hamburg bestimmen. Sollten Sie dennoch bei der Bestimmung unsicher sein, stehen Ihnen Imker*innen sowie die Untere Naturschutzbehörde hilfreich zur Seite. Es muss dringend verhindert werden, dass durch eine Verwechslungsgefahr die Nester oder auch Einzelexemplare der Europäischen Hornisse vernichtet werden.
Für die Abtötung eines Nestes der Asiatischen Hornisse ist keine Genehmigung erforderlich, die Umsiedlung oder Abtötung eines Nestes der Europäischen Hornisse ist hingegen durch die Untere Naturschutzbehörde genehmigungspflichtig.