Die Kommunale Wärmeplanung der Stadt Essen wurde am 25. März 2026 vom Rat der Stadt beschlossen. Die Wärmeplanung stellt eine gesetzliche Pflichtaufgabe dar und bietet einen strategischen Überblick darüber, wie die zukünftige Wärmeversorgung in Essen gestaltet werden könnte.
Die bereitgestellte Online‑Kartenanwendung zeigt adressgenau an, welche Wärmeoptionen in den jeweiligen Stadtgebieten langfristig möglich sind. Sie macht sichtbar, wo zentrale Lösungen wie Wärmenetze ausgebaut werden könnten und wo dezentrale und individuelle Heizsysteme, wie etwa Wärmepumpen oder Pelletheizungen, perspektivisch geeignet sind. So erhalten Bürgerinnen und Bürger eine transparente Orientierung, welche Versorgungswege an ihrem konkreten Standort als Option in Frage kommen.
Für einen Ausbau der Fernwärmenetze ist eine ausreichende Anzahl an Hausanschlüssen notwendig. Wenn Sie Interesse an der Nutzung von Fernwärme haben, werden Sie sich direkt an die Stadtwerke Essen AG oder an die Iqony Fernwärme GmbH, als zuständige Infrastrukturnetzbetreiber. Dort erhalten Sie Informationen über den aktuellen Stand zum Ausbau und weitere Planungen. Die Kontaktdaten finden Sie auf dieser Seite.
Eine dezentrale Wärmeversorgung ist grundsätzlich in allen Gebieten möglich. In den dargestellten dezentralen Versorgungsgebieten wird eine dezentrale Lösung am wahrscheinlichsten sein.
Aus der Kommunalen Wärmeplanung entstehen keine Verpflichtungen. Die Wahl der Heizungsart bleibt für Eigentümer*innen frei, solange die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes erfüllt werden.
Bei Interesse an einer Beratung und bei Fragen wenden Sie sich gerne an den KlimaTreff der Stadt Essen.